Kleidungsstücke, Utensilien und Accessoires aus MISEREOR-Projekten in Afrika, Asien und Lateinamerika stehen wieder im Mittelpunkt dieser Modenschau, die mehrmals täglich, jeweils 45 Minuten lang auf der „EUREGIO LIVE – Bühne“ in Halle 11 stattfindet.
Alle Kleidungsstücke und Accessoires werden von Jugendlichen genäht, die in von MISEREOR finanzierten Berufsbildungsprogrammen ausgebildet werden bzw. wurden. Erleben und genießen Sie die schönsten Farben der Welt, so bunt wie das Leben!
Mit der Modenschau wird MISEREOR dem Publikum einerseits zeigen, wie farbenfroh, modisch und oft „überraschend“ die Modelle aus den MISEREOR-Projekten sind und andererseits verdeutlichen, was eine Ausbildung zur Schneiderin bzw. zum Schneider im Leben eines Menschen bewirken kann. Bildung und Ausbildung schafft konkrete persönliche Lebensperspektiven und ist damit ein Schlüssel für Armutsbekämpfung und nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung!
Bei den Kleidern und Accessoires handelt es sich um sehr unterschiedliche Modelle aus allen Kontinenten. Insgesamt werden weit über 80 Kleider/Ensembles und ungezählte Accessoires präsentiert. Die Vielfalt und Qualität ist faszinierend und reicht von traditionellen tibetischen Kleidern bis hin zu originellen Kreationen aus Kronkorken und Trinkhalmen aus Kenia.
Es gibt extravagantes Design wie die seidende Wendejacke oder der multifunktionale Schal aus Kambodscha oder junge Mode wie z. B. der „Short Kamiz“, der in Bangladesch sowie in Pakistan beliebt ist. Die verwendeten Materialien reichen von Baumwolle über Seide bis hin zu Naturschwamm.
Neben den Kleidern werden Accessoires wie Taschen, Hüte, Schals, Schmuck und Kopfbedeckungen präsentiert, produziert aus Materialien wie Raphia, Leder, Naturschwamm, Federn, Jute und Seide etc.
Die Idee der Modenschau wurde von der aus Kamerun stammenden Lionelle Ulrich, die über MISEREOR in Kontakt mit den entsprechenden Partnerorganisationen steht, realisiert. Die 30-jährige arbeitete in ihrer Heimat u.a. als Modell und Schauspielerin und absolvierte erfolgreich eine Ausbildung zur Schneiderin. Vorgeführt wird die internationale Mode von Schülerinnen und Studentinnen aus Aachen und Umgebung, die sich in den Dienst der guten Sache stellen und mit dem „Modeln für Misereor“ eine besondere Form ihres persönlichen Engagements gefunden haben.